Haushaltsentwicklung für das Jahr 2023

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Alle sprechen von Inflation, Energie- und Wirtschaftskrise.
Diesen Herausforderungen muss sich auch unsere Kirchengemeinde stellen.

Die Zuweisungen an Kirchensteuermitteln werden 2023 wie im Vorjahr erfolgen.
Zunächst einmal positiv. Sie machen ca. 25 % unseres Gesamthaushaltes (ohne Pfarrbesoldung) aus.

Allerdings müssen in den gemeindlichen Haushalten die absehbaren Ausgabensteigerungen in der Planung berücksichtigt werden: 5 % Steigerung der Personalkosten, 20 % Steigerung der Substanzerhaltungsrücklage, also das Geld, das wir für Reparaturen an unseren Gebäuden zurücklegen müssen (bisher über 75.000,- Euro jährlich).
Und natürlich die gestiegenen Energiekosten: Angesetzt werden das Dreifache des bisherigen durchschnittlichen 3-Jahres-Stromverbrauchs und das Fünffache des bisherigen durchschnittlichen 3-Jahres Gasverbrauchs.
Bei unserem hohen Gebäudebestand können wir von Mehrausgaben in Höhe von ca. 90 % der gesamten Kirchensteuerzuweisungen ausgehen.

Darin sind mögliche Belastungen, die sich aus dem von der Landeskirche beschlossenen Klimafonds sowie aus dem Projekt „Aufbruch 2035“ zur Konzeptionserstellung im Kirchenkreis Bielefeld ergeben könnten, noch nicht enthalten – dazu mehr in einem der nächsten Gemeindebriefe.

Bereits ohne diese Ausgabensteigerungen kann auch der aktuelle Haushalt 2022 voraussichtlich nur durch Entnahmen aus der Rücklage ausgeglichen werden. Die neuen zusätzlichen Ausgaben werden ebenfalls aus der Rücklage entnommen werden müssen. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit zur Haushaltskonsolidierung.
Dazu können wir hoffentlich in der nächsten Gemeindebriefausgabe konkretere Vorschläge und Informationen liefern. Bis dahin stehen Ihnen die Mitglieder des Finanzausschusses natürlich für Fragen zur Verfügung.

Der Finanzausschuss der Versöhnungs-Kirchengemeinde Jöllenbeck, Vors. Dietmar Hofemeier

Das WIR gestalten - Bericht über die Visitation 2022

Am 11. September 2022 fand in der Marienkirche der Gottesdienst zum Abschluss der Visitation statt. Hiermit kam die von Superintendent Christian Bald so genannte „gestreckte Visitation“ nach vier Monaten intensiver Beratungen zu ihrem Abschluss. Dies war vor allem der Corona-Pandemie geschuldet. Inhaltlich bezogen war die Visitation auf drei Themenfelder, die vorher vom Presbyterium dem Kreissynodalvorstand (KSV) gegenüber benannt worden waren: Leitung und Verwaltung; Gottesdienst und Kirchenmusik; Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit. An diesen drei Themenfeldern wurde gemeinsam mit Mitgliedern des KSV, mit Fachpersonen aus dem Kirchenkreis und mit den entsprechenden Mitgliedern der presbyterialen Ausschüsse gearbeitet. 

Am Vortag des Visitationsgottesdienstes konnten sich alle an der Visitation Beteiligten einen Einblick verschaffen in die Schauplätze der immerhin größten Gemeinde des Kirchenkreises Bielefeld, mit drei Kirchengebäuden und drei Gemeindehäusern, mit fünf KiTas und einem großen Altenzentrum sowie einem Friedhof. Hierzu wurde ein Schnatgang durchgeführt, allerdings auf Fahrrädern, da das Areal mit dem Stadtbezirk Jöllenbeck doch sehr weitläufig ist. Dieser Tag endete mit einem gemeinsamen Grillen an der Kirche in Theesen. 

Es gab viel Positives zu entdecken. Das Presbyterium ist seit der Neuaufstellung im Jahr 2020 intensiv dabei, die neu gegründete Ev.-luth. Versöhnungs-Kirchengemeinde Jöllenbeck auf Kurs zu bringen. Insofern mussten durch die Visitation nicht erst mühsam neue Prozesse angestoßen werden, sondern es konnten etliche Ergebnisse vorgestellt werden. „Deutlich spürbar war hier der feste Wille zu gelingenden Kooperationen und damit verbunden einer ressourcengerechten Auftragsgestaltung“, so das Resümee des Superintendenten. Hinweisen kann man hier auf das neue Konzept zur Verzahnung der Jugendarbeit mit der Konfirmandenarbeit, die das Ziel hat, beide Arbeitsbereiche fester zu verbinden. Auch die Weiterentwicklung der Gottesdienstlandschaft ist hier zu nennen. Die liturgischen Gottesdienste, die an allen drei Zentren gefeiert werden, müssen reduziert werden, um hauptamtliche Kräfte freizusetzen für neue Ideen. Es haben sich längst alternative Gottesdienstformen etabliert, wie z.B. die Punkt 6-Gottesdienste, die seit zwanzig Jahren stattfinden, und der Offensiv-Gottesdienst. Weitere Ideen werden bewegt, wie z.B. das Konzept „Kirche kunterbunt“ (Gottesdienst mit Aktivangeboten für Groß und Klein). Ein weiteres Ziel ist es auch, der Kirchenmusik ein stärkeres Gewicht zu geben und vermehrt musikalisch ausgestaltete Andachten anzubieten. Hier gibt es viel Experimentierfreude. 

Im Hinblick auf Leitung und Verwaltung ist es gelungen, die presbyterialen Ausschüsse mit Mitgliedern aus allen drei Zentren paritätisch zu besetzen. Das ist notwendig, um in allen Sachfragen alle Stimmen zu Gehör zu bringen und in konstruktive Entscheidungen münden zu lassen. In diesem Themenfeld wurde jedoch vom KSV auch deutlich gemacht, dass die eingerichteten Zentrumsausschüsse, die in unserer Satzung sogar Verfassungsrang haben, dem gemeinsamen Anliegen im Wege stehen könnten, weil sie jeweils nur die Anliegen eines Zentrums berücksichtigen. Hier kam der Vorschlag des KSV, dieses Konstrukt kritisch zu überdenken, um den gemeinsamen Weg nicht immer wieder zu unterlaufen. 

In der sich an den Gottesdienst anschließenden Gemeindeversammlung kamen mit dem einführenden Bericht des Superintendenten alle diese Themen auf den Tisch und mündeten in eine dankbare und zugleich kritische Bewertung durch die zahlreich anwesenden Gemeindeglieder. Pfarrer Marcus Brünger machte engagiert und unmissverständlich deutlich, welche Vision ihn antreibt im Hinblick auf die Gottesdienstlandschaft. Sie muss vielfältiger werden. Sie muss noch stärker die Zielgruppe der Familien mit Kindern in den Blick nehmen und er als Pfarrer wünschte sich dafür mehr Freiräume. Für sein Statement gab es einen bemerkenswerten Applaus. 

Unter dem Slogan „Jede/r braucht ein Plätzchen... wir in Vilsendorf brauchen Platz!“ machte die Initiative für ein Vilsendorfer Gemeindezentrum ihr Anliegen deutlich, unterstrichen durch Kekse, die nach der Gemeindeversammlung verteilt wurden. Sie fordert „ein erkennbares und ausreichend großes Zentrum im wachsenden Ort". Mit diesem zunächst nachvollziehbaren Anliegen wurde zugleich aber deutlich, dass ein Denken und Handeln, welches sich vor allem an Zentrumsinteressen ausrichtet, den gemeinsamen Weg immer wieder in Frage stellt. Unsere Aufgabe aber muss es sein, das WIR zu gestalten, wie eine Teilnehmerin der Gemeindeversammlung vehement und vernehmlich betonte. Auch für dieses Statement gab es bemerkenswerten Applaus. Es liegt ziemlich genau auf der Linie dessen, was uns der Superintendent ins Stammbuch geschrieben hat. Die anstehende Aufgabe von kirchlichen Gebäuden und die gleichzeitige Neuausrichtung der kirchlichen Arbeit im Bielefelder Norden können nur gelingen, indem wir einander zuhörend gemeinsam gestalten. 

Andreas Albers, Presbyter 

 

Herzlich willkommen

Evangelisch, das heißt für uns:
orientiert am Wort Gottes,
traditionsbewusst im Bielefelder Norden,
offen für die Fragen der Zeit,
ökumenisch verbunden und kulturell und sozial engagiert
in unserem Bielefelder Stadtbezirk Jöllenbeck
leben wir fröhlich unseren Glauben.

Unseren Weg durch die Zeit begleitet das Kreuz -
mit vielen Facetten und bunt wie das Leben in unserer Gemeinde.

Hier stellen wir uns

ganz ausführlich vor:

  • Der Gemeindebericht zur Kreissynode 2019 beschreibt ausführlich die Arbeit in unserer Gemeinde in den Jahren 2017-2019. Über die reinen Zahlen hinaus gewinnt man einen Überblick über Angebote, Strukturen und Aktivitäten.
  • Der Gemeindebericht zur Kreissynode 2022 schließt sich an und bietet einen Einblick über Angebote, Strukturen und Aktivitäten bis Ende 2021, insbesondere auch über die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Probleme,

Service-Telefon der Gemeindebüros

05206 92 78 034

Sie können Ihr Anliegen unabhängig vom Standort in jedem der drei Büros anbringen.
Sie erreichen jedes Zentrumsbüro aber auch wie bisher telefonisch und per Mail unter den jeweiligen Kontaktdaten.

GEMEINDEBÜRO JÖLLENBECK

Gemeindebüro
Schwagerstraße 14
33739 Bielefeld
Im Gemeindebüro begrüßt Sie
Wiebke Nowitzki
Dienstags von 16:00 bis 18:00 Uhr und
Mittwochs von 10:00 bis 12:00 Uhr

Tel. 05206 3395  FAX 05206 70053
E-Mail: bi-kg-versoehnung.joellenbeckdontospamme@gowaway.kirche-bielefeld.de

Anmeldung und Organisation der Bestattungen auf dem Ev. Friedhof Jöllenbeck:
Friedhofsverwaltung  Kirchenkreis Bielefeld, Tel.  0521 5837-165
E-Mail: bi-kg-versoehnung.friedhofdontospamme@gowaway.kirche-bielefeld.de


Spendenkonten:

Zentrum Jöllenbeck
IBAN DE42 3506 0190 2006 6990 68

Förderkreis Kirchenmusik Jöllenbeck
IBAN DE62 4786 0125 0820 0314 04

Waisenhaus Haiti Spendenkonto
IBAN DE14 4786 0125 1418 0524 00

GEMEINDEBÜRO THEESEN

Theesener Str. 33
33739 Bielefeld
Tel. 0521 882130  FAX 0521 885226
E-Mail: bi-kg-versoehnung.
theesen@kirche-bielefeld.de

Im Gemeindebüro
begrüßt Sie Christina Paltins
Montags von 08:00 bis 10:00 Uhr und
Donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr

Küsterdienst: Margret Schrader
Tel 0521 885815
in Notfällen: 0170 2130562


Spendenkonten:
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Förderverein FAKT
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GEMEINDEBÜRO VILSENDORF

Vilsendorfer Straße 228
Tel. 0521 82 503   Fax 0521 82 035
E-Mail: bi-kg-versoehnung.
vilsendorf@kirche-bielefeld.de

Im Gemeindebüro
begrüßt Sie Sabine Wippich
Donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr

Küsterdienst-Koordination:
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