24/06/2026 0 Kommentare
Gedenken an Friedrich Wilhelm Debus, genannt Philip Debus
Gedenken an Friedrich Wilhelm Debus, genannt Philip Debus
# VKGJ

Gedenken an Friedrich Wilhelm Debus, genannt Philip Debus

Mit großer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod unseres ehemaligen Presbyters Friedrich W. Philip Debus erfahren.
Philip Debus ist 82 Jahre alt geworden.
Über zwei Wahlperioden, also insgesamt 16 Jahre, hat er sich in unserer früheren Ev.-luth. Kirchengemeinde Jöllenbeck als Presbyter engagiert.
Als junger Mann wollte Philip Debus eigentlich Theologie studieren, um Pfarrer zu werden, schlug dann aber den Lehrerberuf ein, in dem er schließlich auch viele Jahre tätig war. Sein Interesse insbesondere an französischen Weinen brachte ihn dann aber gemeinsam mit seiner Frau dazu, sich im Weinhandel selbstständig zu machen. Aber das große Interesse an theologischen Fragen und Themen des Gemeindeaufbaus blieben und lagen ihm auch in seiner ehrenamtlichen Arbeit in unserer Kirchengemeinde besonders am Herzen.
So war er z.B. Teilnehmer des ersten „Alpha“-Kurses, der Gesprächsreihe zu Grundfragen des christlichen Glaubens. Viele aus unserer Gemeinde kannten Philip Debus als regelmäßigen Besucher und Abendmahlshelfer unserer Gottesdienste, aber auch großzügigen Gönner unserer Gemeinde.
Er war ein leidenschaftlicher Anwalt der „Sache“ Jesu Christi und lebte, bei allen inneren Kämpfen um die angemessene Weise des Glaubens, großes Gottvertrauen vor. Da konnte er um der Sache willen, wie er sie sah, manchmal auch kompromisslos sein. Aber wer ihn näher kannte, wusste um sein weites Herz.
Er hat sich auch von zahlreichen gesundheitlichen Rückschlägen nicht entmutigen lassen, sondern die Hoffnung auf Gottes Barmherzigkeit bis zum Schluss aufrechterhalten. Darin hat er viele beeindruckt und inspiriert.
Wir haben ihm viel zu verdanken!
Und so ist es für uns alle ein Trost zu wissen:
Philip Debus ist von unserem Herrgott gerufen worden.
Er ist einfach „umgezogen in seine himmlische Wohnung, die ihm Christus bereitet hat!“ – ein schönes Zitat von ihm bei einem Besuch, an das ich mich erinnere.
In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei seiner Frau Ilse und seiner Familie, die er hinterlässt.
Dr. Andreas Kersting, Pfr. i. R.
Kommentare