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Fünf "Kindergärten" in unserer Gemeinde

Familienzentrum Hand-in-Hand: „Urgestein“ Gudrun Schortemeyer geht

Waren ein gutes Team: Pfr. Lars Prüßner, Gudrun Schortemeyer u. Karin Ploghaus-Schürmann (v.l.)

Am Anfang war die Zwergengruppe: Mit ihr trat Gudrun Schortemeyer 1997 im Gemeindehaus Vilsendorf an den Start für die neue Kita Hand-in-Hand, gemeinsam mit Karin Ploghaus-Schürmann und Karla Kiefer.
Sie hatte sich schon seit 1995 im Christlichen Kindergartenverein für eine neue Kindertagesstätte im Neubaugebiet Epiphanienweg eingesetzt. Aber der Bau verzögerte sich, ein Jahr lang spielte sich das Kita-Leben im Gemeindehaus ab.
Generationen von Kindern hat Gudrun Schortemeyer inzwischen betreut, ein Vierteljahrhundert Kindergartengeschichte in Vilsendorf mitgeschrieben - und nun ist sie in den „Unruhestand“, den passiven Teil der Altersteilzeit, gewechselt.
Vorher bereiteten ihr ihre kleinen „Zwerge“ von heute, die Kolleginnen und Pfarrer Lars Prüßner einen herzlichen Abschied in der Epiphaniaskirche.

Karin Ploghaus-Schürmann, heute Leiterin der Einrichtung, die sich inzwischen „Familienzentrum Hand-in-Hand“ nennt, blickte auf die gemeinsame Zeit zurück.
In den frühen 90er Jahren habe es einen extremen Mangel an Kindergartenplätzen in Vilsendorf gegeben. In der 1998 endlich eröffneten Kindertagesstätte Hand-in-Hand brachte Gudrun Schortemeyer als Halbtagskraft und stellvertretende Leitung einiges in Bewegung, erinnerte sich die Kollegin:

„Sie hat Möbel ausgesucht, Spielzeug eingekauft, Spenden und ehrenamtliche Hilfe organisiert, Bewerbungsgespräche mit dem Vorstand geführt, Personal ausgesucht, sich mit Gesetzestexten auseinandergesetzt und vieles mehr.

Und sie hat vor allen Dingen durch ihre Kreativität, ihr Herzblut und ihre Freude an der Arbeit mit den Kindern den Alltag der Kita bereichert.
Die Gestaltung von Projekten und vor allem die Übernahme des Schulanfängerkreises sind ihr durch Ideenreichtum und den Wunsch, die Kinder selbst tätig werden zu lassen, hervorragend gelungen.
Die Mitgestaltung der Kinderbibelwochen, von Familiengottesdiensten und religionspädagogischen Angeboten in der Kita lag ihr besonders am Herzen.“

Sich von der vertrauten Erzieherin und Kollegin wegen der Zeitumstände nur auf Abstand und mit Maske verabschieden zu können, fiel allen Beteiligten schwer.

„Watt mott, dat mott!“, meinte Karin Ploghaus-Schürmann, und: „Wir wünschen Gudrun Gesundheit und Zufriedenheit im Ruhestand und uns in der Kita den ein oder anderen Besuch von ihr!“

Unsere Kitas


Fünf "Kitas" gehören zu unserer Gemeinde.
Mit einer kurzen Vorstellung und weiteren Informationen sind diese Tageseinrichtungen für Kinder auf den Seiten des Kirchenkreises Bielefeld zu finden:

Foto alle 5 Kitaleiterinnen  (Fotos JM)

Simone Gnegel , Annemarie Luschnat, Sabine Petry Sabine Weitzel leiten die Kindertageseinrichtungen KiTa Matthias-Claudius, KiTa Horstheide, KiTa Hattenhorstfeld und  KiTa Volkening im Ortsteil Jöllenbeck. In Vilsendorf leitet Karin Ploghaus-Schürmann das Kinder- und Familienzentrum „Hand in Hand“.

Alle fünf Einrichtungen liegen in der Trägerschaft des Ev. Kirchenkreises Bielefeld .

Ansprechpartnerin ist die Geschäftsführerin und Fachberaterin des Trägerverbundes, Frau Ute Eberlein (Tel. 0521/5837176).

Info: Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder in Bielefeld

Im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld gibt es 32 Kindertageseinrichtungen mit rund 2200 Plätzen. Die Einrichtungen bieten Plätze für Kinder von 4 Monaten bis zum Schuleintritt mit einer Betreuungszeit von 25, 35 oder 45 Stunden. Mehr als 500 Mitarbeitende betreuen, erziehen und bilden die Kinder.

Von den insgesamt 32 evangelischen Kindertageseinrichtungen befinden sich 28 in der Trägerschaft des Kirchenkreises und 4 Einrichtungen in der Trägerschaft der Kirchengemeinden.

Die Fachberatung des Kirchenkreises begleitet und berät die Einrichtungen bei pädagogischen, religionspädagogischen und strukturellen Fragen und steuert die Qualitätsentwicklung.

Die Verwaltungsmitarbeiterinnen beraten die Träger bei betriebswirtschaftlichen Aufgaben und übernehmen Verwaltungsarbeiten nach dem Kinderbildungsgesetz.

Das Referat Tageseinrichtungen für Kinder im Kreiskirchenamt nimmt die Trägeraufgaben für die 28 Tageseinrichtungen in Trägerschaft des Kirchenkreises wahr.