Auf dem Weg zu einer Gemeindekonzeption

Nahezu zeitgleich mit der Corona Pandemie hat das neue Presbyterium seine Arbeit aufgenommen.
Seither müssen ständig neue, akute organisatorische Themen behandelt werden. Das ist gut und wichtig – aber es bleibt wenig Zeit und Besinnung für grundsätzliche Inhalte und eine Konzeption für die zusammenwachsende Gemeinde.
Um dieses Ziel dennoch zu verfolgen, haben wir uns für einen Fahrplan entschieden, mit dem wir zu einer tragfähigen Konzeption kommen wollen.

Ausgangspunkt unserer Überlegungen sind die aktuellen Daten zur Gemeinde, die wir gesammelt und aufbereitet haben.
Mit dem reichen Schatz an Erfahrungen, aber auch dem Willen, Neues zuzulassen, trifft sich das Presbyterium nun zu einem Workshop, begleitet von einem externen Moderator.

Ziel ist es, eine Zukunftsvision für unsere Gemeinde zu formulieren, von der sich Handlungsfelder (z. B. „Kirche geht auf die Menschen zu“) für die Gegenwart ableiten lassen.
Diese Handlungsfelder geben uns Orientierung für konkrete Angebote (z. B. „Ausflüge“) und Projekte (z. B. „Besuche bei neu Zugezogenen im Stadtteil“). So können wir zukünftig besser entscheiden, welche Idee zu unseren Handlungsfeldern passt und was wir nicht weiterverfolgen.
Das trägt auch dazu bei, unsere Ressourcen – vor allem die Kraft unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen – behutsamer einzusetzen.

Als ersten Schritt wollen wir Vision und Handlungsfelder vorüberlegen und Sie Ihnen dann in einer Gemeindeversammlung vorstellen.

Damit dies gelingt, bitten wir Sie herzlich, diesen Weg zu unterstützen und für ein segensreiches Fundament zu beten.

Ulrich Stoll