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Sonntag, 14.04.2019 um 17 Uhr: Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun

Sonntag, 14.04.2019 um 17 Uhr: Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun
Kammerchor Jöllenbeck  |  Streicherensemble  |Sopran: Hanna Thyssen  |  Tenor:  Rudolf Reimer

Die Passionen Johann Sebastian Bachs gerieten mit seinem Tod 1750 sehr schnell in Vergessenheit und wurden nicht mehr aufgeführt.
An ihre Stelle trat fast übergangslos das Oratorium von C. H. Graun (1704 – 1759), „Der Tod Jesu“.
Graun wirkte seit 1740 als Kapellmeister am Hof Friedrich des Großen und war dort kompositorisch vor allem auf dem Gebiet der Oper und der Orchestermusik tätig. Das Oratorium „Der Tod Jesu“ entstand um 1754 und wurde in Berlin am 26. März 1755 uraufgeführt. Es erfreute sich in den preußisch-protestantischen Gebieten etwa ein Jahrhundert lang außergewöhnlicher Popularität.
Der Text stammt von dem seit 1747 in Berlin wirkenden Karl Wilhelm Ramler (1725 – 1798), der von seinen Zeitgenossen respektvoll der „deutsche Horaz“ genannt wurde.
Die Werke Grauns werden zunehmend häufiger aufgeführt und bezeugen, dass auch die Komponistengeneration nach Johann Sebastian Bach Großes geleistet hat.
„Der Tod Jesu“ dauert etwa eineinhalb Stunden.

Der Eintritt beträgt 10 €, ermäßigt 7 €.
Ein Programmheft mit vollständigem Text und weiterer Einführung in das Werk ist am Eingang erhältlich.
Hauke Ehlers