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Chiara Faber

Chiara Faber (Foto:BMB)

Chiara Faber (Foto:BMB)

aus dem Frühjahr-Gemeindebrief 2021

Neue Jugendreferentin für Theesen und Vilsendorf

Das muss man erstmal hinbekommen: ein Bewerbungsgespräch mit Mund-Nasenschutz zu absolvieren, dabei nur in maskierte Gesichter zu blicken und trotzdem fröhlich und locker zu bleiben! Chiara Faber hat das geschafft. Und jetzt ist sie seit Jahresbeginn die neue Jugendreferentin der Nachbarschaft 07 mit einer halben Stelle, zuständig für Vilsendorf und Theesen und zunächst befristet auf ein Jahr.

Vorgestellt hatte sich die 24-jährige schon im letzten Gemeindebrief, damals allerdings noch als Honorarkraft der Mobilen Arbeit Nord. Das alles findet bisher neben dem Studium statt, denn ihren Bachelor in Sozialer Arbeit und Diakonik an der Fachhochschule der Diakonie in Bethel peilt sie für Herbst 2021 an.
Für das Studium, das große Anteile praktischer Arbeit vorsieht, absolvierte Chiara Faber mehrmonatige Praktika bei der Evangelisch-Reformierten Jugendkirche Osnabrück und am Bauwagen in Vilsendorf, arbeitete zwischen 2017 und 2019 an verschiedenen Schulen als Integrationskraft und schöpft aus der langjährigen Erfahrung von Freizeitbegleitungen der Evangelischen Kirchengemeinde Werther, ihrer Heimatgemeinde.

„Das war es eigentlich, was mich zur Jugendarbeit gebracht hat“, erzählt Chiara Faber, die katholisch getauft wurde, sich aber als Teilnehmerin der evangelischen Freizeiten auf Spiekeroog erstmals intensiver mit dem Glauben beschäftigte. Später wechselte sie die Konfession. „Ich möchte die Glaubensbegeisterung wecken, die ich selbst erlebt habe!“

Bisher arbeitete sie überwiegend mit jüngeren Kindern bis zu 13 Jahren, freut sich nun aber auf die Jugendlichen und damit ganz neue Herausforderungen. Auch auf neue Projekte der Konfirmandenarbeit im Team mit Pfarrern und anderen Mitarbeitern ist sie gespannt. „Den Bereich kenne ich ja noch gar nicht – ich habe ja nur die Kommunion erlebt…“

Der Jugendkeller in Vilsendorf, in dem sich die neue Jugendreferentin fotografieren lässt, ist zum Amtsantritt im Lockdown noch gar nicht für die Jugend geöffnet. Aber selbst diesem kontaktarmen Start versucht sie Positives abzugewinnen: „Dann kann ich mich stressfreier mit allen Formalien vertraut machen.“
Doch dann hoffe sie, so schnell wie möglich die bestehenden Angebote wiederbeleben und neue Projekte entwickeln zu können. „Erstmal wünsche ich mir supergerne einen persönlichen Start mit direkten Kontakten.“ Digitale Treffen seien kein Ersatz, aber sicher eine gute Überbrückungshilfe.

Drücken wir die Daumen, dass sich die Frage inzwischen nicht mehr stellt!    BMB