Die Auferstehungskirche Theesen

Die Auferstehungskirche Theesen

Bis 1950 gehörten die evangelischen Einwohner von Theesen zur Kirchengemeinde Schildesche. Aber auch zu dieser Zeit gab es schon eigene Gottesdienste in Theesen, im Winter im Schulhaus, im Sommer auf dem Friedhof. Nach dem Krieg stieg die Bevölkerungszahl in Theesen stark an. So begann man mit der Planung einer eigenen Kirche.

Das Grundstück neben dem Friedhof konnte von Hauptlehrer Sudbrack erworben werden. Grundstücksverkäufe aus dem Kirchenbesitz sowie viele Spenden von Theeser Bürgern sicherten einen großen Teil der Kosten für den Kirchbau.

Als Architekt wurde Albert Schröter gewonnen. Er entwarf eine Kirche, die sich gut in die umgebende Landschaft einfügt. Die Gestaltung des Innenraumes übernahm Prof. Arnold Rickert aus München. Auch die Innenausstattung wurde weitgehend durch Spenden finanziert.

Am 1. Advent 1951 konnte die Kirche als erster Neubau in Bielefeld nach dem Krieg durch Präses Wilm feierlich geweiht werden. 

Die Kirche enthält einige bedeutende Kunstgegenstände, so das Auferstehungsfenster über dem Altar von Hilde Färber. Abendmahlsgeschirr, Taufschale und –kanne wurden von Prof. Rickert gestaltet. Außerdem fand der historische Deelentorbogen von 1789 mit den typischen Ravensberger Posaunenengeln einen würdigen Platz über der Innenseite der Eingangstür.